Zum Inhalt springen

Die Ausbildungsplattform mit wissenschaftlichem Fundament. Made in Hannover, für DE, AT, CH.

InstagramTikTokLinkedIn

Plattform

  • FutureSense
  • Berufe
  • Stellen
  • Karriere-Galaxie

Für Firmen

  • Inserieren
  • Preise
  • Kontakt

Company

  • Über uns
  • Roadmap
  • Blog
  • Für Schulen

Legal

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB
© 2026 VIBOA UG (haftungsbeschränkt) · Hannover
v4.0 · DE · AT · CH
  1. Start
  2. /
  3. Blog
  4. /
  5. Tourismuskaufmann/-frau Ausbildung — Gehalt, Ablauf & Karrierechancen
Berufsorientierung

Tourismuskaufmann/-frau Ausbildung — Gehalt, Ablauf & Karrierechancen

Deine Ausbildung zum Tourismuskaufmann/-frau — von Reiseplanung bis Management. Gehalt, Karrierechancen und Zukunftsaussichten.

ZUKUNFTSTART Redaktion·28. Mai 2026·10 Min. Lesezeit

Tourismuskaufmann/-frau Ausbildung — Gehalt, Ablauf & Karrierechancen

Wenn du gerne mit Menschen arbeitest, die Welt liebst und organisiertes Chaos meistern kannst, könnte Tourismuskaufmann/-frau dein Beruf sein. Du planst Reisen, berätst Kunden, koordinierst Hotels, Flüge und Aktivitäten, und sorgst dafür, dass Menschen unvergessliche Urlaubserlebnisse haben.

Mit dem Wachstum des Tourismus und dem zunehmenden Fokus auf personalisierte Reiseerlebnisse ist dies ein vielfältiger Beruf mit guten Perspektiven — besonders, wer sich spezialisiert.

Was macht ein Tourismuskaufmann/-frau?

Tourismuskaufleute arbeiten bei Reisebüros, Reiseveranstaltern, Hotels, Fluggesellschaften, oder in Tourismusbehörden. Du berätst Kunden, planst ihre Reisen, koordinierst alle Komponenten (Transport, Unterkünfte, Aktivitäten), und brauchst dabei Geschäftssinn und Kundenorientierung.

Ein typischer Arbeitstag

Dein Tag beginnt um 9:00 Uhr in einem Reisebüro. Du checkst E-Mails: Fünf neue Kundenanfragen (drei von Privatpersonen, zwei von Firmenkunden). Eine schwedische Familie möchte zwei Wochen in Japan planen, ein Paar bucht eine Hochzeitsreise nach Malediven, ein Unternehmen braucht ein Betriebsausflug nach Tirol.

Um 9:30 Uhr rufst du die schwedische Familie an. Du stellst Fragen: Wann (Jahreszeit?), Budget, Interessen (Natur? Kultur? Abenteuer?), Flugpräferenzen. Du machst Notizen und skizzierst eine mögliche Route.

Um 10:00 Uhr recherchierst du Flüge: Delta Airlines oder Lufthansa? Mit Stopover? Welche Flugzeit passt? Du nutzt Buchungssysteme (Amadeus, Sabre), vergleichst Preise und Angebote.

Um 11:00 Uhr suchst du Hotels in Tokyo, Kyoto und Osaka — du brauchst gute Mittelklasse-Hotels, mit guter Lage für Sehenswürdigkeiten, akzeptablen Preisen. Du überprüfst Bewertungen, Ausstattung, Stornobedingungen.

Mittags: Du koordinierst mit der Hochzeitspaar-Beraterin im selben Büro — komplexe Hochzeitsreise nach Malediven mit mehrtägigem Resort, Flügen, Aktivitäten. Das ist high-value und high-stress.

Um 14:00 Uhr planst du den Betriebsausflug — 50 Personen, zwei Nächte, Transport, Unterkunft, Aktivitäten (Bergsteigen, Skifahren?), Mahlzeiten. Du brauchst Verhandlungsfähigkeit mit Hotels und Busunternehmen.

Um 16:00 Uhr buchst du tatsächlich: Du reservierst die Flüge, die Hotels, mietst eventuell einen Auto. Du brauchst genaue Kundendaten, zahlst oft Anzahlung mit Firmenkreditkarte, aktualisierst Reiseunterlagen.

Um 17:00 Uhr erstellst du detaillierte Reiseunterlagen für die Kunden: Flugtickets, Hotelbestätigungen, Versicherungspolicen, Hinweise zu Visums-Anforderungen, Gepäckrichtlinien, Notfallkontakte.

Am Ende des Tages: Du documentiertierst alles im CRM-System (Customer Relationship Management), damit wenn der Kunde anruft, alle Infos verfügbar sind.

Voraussetzungen

Für die Ausbildung zum Tourismuskaufmann/-frau brauchst du:

  • Schulabschluss: Mindestens Hauptschulabschluss, mit Realschulabschluss deutlich bessere Chancen
  • Kundenorientierung: Du musst gerne mit Menschen arbeiten und deren Probleme verstehen
  • Organisationstalent: Komplexe Reisen planen mit Dutzenden von Komponenten
  • Sprachkenntnisse: Englisch ist ein Must. Weitere Sprachen (Deutsch, Französisch, Spanisch) sind großer Vorteil
  • Kommunikationsfähigkeit: Am Telefon, per E-Mail, persönlich — klar und freundlich
  • Reisebegeisterung: Du solltest wirklich Interesse an Reisen, Kulturen und Destinationen haben
  • Stress-Resilienz: Wenn was schiefgeht (Flug verspätet, Hotel-Buchung falsch), musst du ruhig bleiben
  • Zuverlässigkeit: Menschen vertrauen dir ihre Reiseträume an — das ist verantwortungsvoll
  • Computerkompetenz: Du arbeitest mit Buchungssystemen, Excel, CRM

Ablauf der Ausbildung

Die Ausbildung zum Tourismuskaufmann/-frau dauert 3 Jahre und ist dual strukturiert. Du verbringst 3–4 Tage pro Woche im Reisebüro/Veranstalter und 1–2 Tage in der Berufsschule.

Jahr 1: Grundlagen, Destinationen, Buchungssysteme

Das erste Jahr ist intensiv theoretisch und praktisch strukturiert.

Theoretischer Part:

  • Weltgeographie und Destinationen: Kontinente, Länder, Sehenswürdigkeiten, beste Reisezeiten, Klimazonen, Zeit-Zonen. Du lernst: Wo ist Kyoto? Was ist die beste Zeit, Taj Mahal zu besuchen? Wie lange ist der Flug Tokyo–Berlin?
  • Visums-Anforderungen: Welche Länder brauchen Visa für deutsche Bürger? Wie lange dauert Visa-Beantragung?
  • Tourismus-Wirtschaft: Wie funktioniert der Markt? Wer sind die Akteure (Fluggesellschaften, Hotels, Reiseveranstalter, Online-Plattformen)? Welche Bestimmungen (Verbraucherschutz-Gesetze, Pauschalreiserichtlinie)?
  • Versicherungen und Rechtliches: Reiseversicherungen (Krankenversicherung, Storno-Versicherung), rechtliche Verantwortung, AGB.
  • Sprachen: Englisch-Fokus (geschäftliches Englisch für Tourismus)

Praktischer Teil:

  • Buchungssysteme: Du lernst die großen Buchungssysteme (Amadeus, Sabre, Galileo). Das sind komplexe Datenbanken, die Flüge, Hotels, Autos, Aktivitäten enthalten. Du lernst: Flug suchen, Hotel buchen, verfügbare Plätze überprüfen, Preise kalkulieren.
  • Verkaufs-Training: Grundlagen des Verkaufs, wie man Kunden berät
  • Office-Tools: Excel, CRM-Systeme, Mailbearbeitung

Du beginnst mit einfachen Aufgaben: Anfragen beantworten, Informationen recherchieren, Kunden beim Buchen unterstützen.

Jahr 2: Spezialisierung, Kundenberatung, Verhandlung

Im zweiten Jahr wirst du viel selbstständiger.

Du berätst echte Kunden:

  • Mit deinem Meister/deiner Meisterin nebendran, aber du führst das Gespräch
  • Du fragst, hörest zu, machst Vorschläge, präsentierst Optionen
  • Du lernst, Kunden-Anforderungen zu verstehen (Budget, Interessen, Einschränkungen)

Du erstellst komplexere Reise-Pakete:

  • Mehrlän der-Reisen (z. B. Thailand–Vietnam–Kambodscha über 3 Wochen)
  • Gruppen reisen (20+ Personen)
  • Event-Reisen (Hochzeit, Jubiläum, Firmenausflug)
  • Spezial-Reisen (Abenteuer, Wellness, Kultur, Luxus)

Du verhandelst mit Lieferanten:

  • Anrufe bei Hotels: "Welcher Preis für 25 Personen, 3 Nächte, mit Frühstück?"
  • Verhandeln über Rabatte, flexible Stornobedingungen
  • Du lernst, dass Reisebüros Einkaufspreise erhalten (10–30 % unter Listenpreis), und dein Büro macht Gewinn auf der Differenz

Du spezialisierst dich auch — das Büro merkt: Du bist gut mit Fernreisen-Planung, oder gut mit Hochzeitsreisen, oder gut mit Event-Gruppen. Du fokussierst dich auf diese Spezialisierung.

Jahr 3: Kundenunabhängigkeit und Abschlussprüfung

Im dritten Jahr arbeitest du fast komplett selbstständig. Dein Meister/deine Meisterin ist noch als Fallback da, aber du führst die meisten Beratungen selbst durch.

Die Abschlussprüfung besteht aus:

  1. Praktische Prüfung (etwa 6 Stunden):

    • Du erhältst eine komplexe Reise-Anfrage: "Planen Sie eine 10-Tage-Reise für 4 Personen (Familie mit Kindern, Budget 5.000–6.000 EUR, interessiert an Kultur und Familie-friendly-Aktivitäten) nach Portugal und Spanien. Sie möchten Mitte Juni reisen."
    • Du musst: Flüge buchen, Hotels recherchieren, Aktivitäten planen, Kosten kalkulieren, ein Reisepaket zusammenstellen
    • Ein Prüfer beobachtet deine Arbeit — wie du recherchierst, wie du Entscheidungen triffst, wie du Alternativen präsentierst
  2. Schriftliche Prüfung (etwa 3 Stunden):

    • Fragen zu Destinationen: "Welche beste Zeit, Australien zu besuchen? Welche Visa-Anforderungen für USA?"
    • Fragen zu Buchungssystemen: "Wie bucht man einen Flug mit Stopover in Amadeus?"
    • Fragen zu Tourismus-Recht: "Was ist die Pauschalreiserichtlinie? Was sind Storno-Bedingungen?"
    • Verkaufs-Fragen: "Ein Kunde sagt, der Preis ist zu hoch. Wie reagierst du?"
  3. Mündliche Prüfung (etwa 30 Minuten):

    • Fachgespräch über deine Arbeit, deine Spezialisierung, Kundenberatungs-Szenarien

Gehalt

Während der Ausbildung

Das Ausbildungsgehalt ist moderat:

  • Jahr 1: 750–900 EUR brutto/Monat (durchschnittlich 825 EUR)
  • Jahr 2: 850–1.000 EUR brutto/Monat (durchschnittlich 925 EUR)
  • Jahr 3: 950–1.150 EUR brutto/Monat (durchschnittlich 1.050 EUR)

Große Reisebüro-Ketten und Online-Agenturen (TUI, Neckermann, Travelstart) zahlen oft 10–15 % mehr. Kleine lokale Reisebüros zahlen etwas weniger.

Netto-Beispiel: Mit Jahr-1-Gehalt von 825 EUR erhältst du netto etwa 650–700 EUR.

Nach der Ausbildung (Einstiegsgehalt und Progression)

Nach bestandener Abschlussprüfung steigt das Gehalt:

  • Einstiegsgehalt (frisch ausgelernt, 0–1 Jahr): 2.000–2.400 EUR brutto/Monat
  • Mit 2–3 Jahren Erfahrung: 2.200–2.700 EUR
  • Mit 5 Jahren Erfahrung: 2.400–2.900 EUR
  • Mit 10+ Jahren Erfahrung: 2.700–3.400 EUR

Diese Gehälter sind für angestellte Tourismuskaufleute in durchschnittlichen Betrieben.

Spezialisierung und höhere Positionen:

  • Spezialist für exklusive Reisen (Luxus, Premium-Destinationen): 2.800–3.600 EUR
  • Event-Manager: 2.700–3.500 EUR
  • Abteilungsleiter oder Buchungsleiter: 3.200–4.500 EUR
  • Geschäftsführer eines Reisebüros: 3.500–6.000+ EUR

Provisionen und Zusatz-Einkommen (sehr wichtig in diesem Beruf):

  • Provisionen: Viele Reisebüros zahlen Provisionen auf verkaufte Reisen (3–5 % des Umsatzes, manche bis 10 % für top Performer)
  • Beispiel: Wenn du eine 3.000 EUR Reise verkaufst und das Büro 30 % Gewinn hat (900 EUR), und dir 5 % gehen, verdienst du extra 150 EUR auf dieser Buchung
  • Samstags-Zuschlag: Arbeiten am Samstag bringt oft +10–15 % Zuschlag
  • Erfolgs-Bonus: Viele Büros zahlen Quarterly-Bonusse, wenn die Verkaufsziele erreicht werden

Mit Provisionen kann das Einkommen deutlich höher sein:

  • Durchschnittliches Reisebüro mit Provisionen: 2.400–3.200 EUR/Monat (mit variablem Anteil)
  • Top-Performer in gutem Reisebüro: 3.500–4.500 EUR/Monat (hoher Provisionsanteil)

Regionale Unterschiede:

  • München, Hamburg, Berlin, Köln: 10 % höher als Durchschnitt
  • Kleinere Städte: 10 % niedriger als Durchschnitt
  • Online-Reisebüros (Travelstart, Flugladen): Oft 5–15 % höher (mehr Umsatzvolumen, höhere Provisionen)

Karrierechancen & Weiterbildung

Nach der Ausbildung gibt es viele Wege:

Weiterbildung und Spezialisierung

  • Spezialist für bestimmte Destinationen oder Reisearten
  • Event-Manager: Spezialisierung auf Unternehmensveranstaltungen, Hochzeiten, Gruppen
  • Business-Travel-Spezialist: Fokus auf Geschäftsreisen für Unternehmen
  • Reiseleiter oder Touristenführer: Mit Zusatzausbildung Reisen vor Ort begleiten

Höherqualifizierende Ausbildung

  • Betriebswirt (Tourismus): Mit Fachschule oder Fachhochschule
  • Studium (Tourismus-Management, Eventmanagement): Mit Abitur möglich

Verwandte Berufe

  • Hotel-Manager: Arbeit im Hotel-Management
  • Event-Manager: Spezialisierung auf Veranstaltungsorganisation
  • Kundenservice-Manager: In anderen Branchen

Vorteile und Herausforderungen

Vorteile

  • Menschen und Reisen: Du arbeitest mit reisebegeisterten Menschen und lernst ständig neue Destinationen
  • Vielfalt: Keine zwei Tage sind gleich
  • Erfüllende Arbeit: Du schaffst Glücksmomente — Menschen danken dir für unvergessliche Reisen
  • Internationaler Fokus: Du lernst die Welt kennen
  • Spezialisierungs-Chancen: Viele Nischen (Abenteuerreisen, Wellness, Kulinarisches, Luxus)

Herausforderungen

  • Stress: Wenn was schiefgeht (Flug ausfällt, Hotel-Buchung falsch), musst du den Stress aushalten
  • Kundenerwartungen: Manche Kunden haben unrealistische Erwartungen
  • Provisionsabhängig: In manchen Büros verdienst du viel davon, ob du verkaufst
  • Saisonabhängigkeit: Hochsaison-Stress (Sommer, Weihnachten), Niedrigseason weniger Betrieb
  • Digitalisierung: Online-Buchungen (Booking.com, Expedia, Airbnb) reduzieren traditionelles Reisebüro-Geschäft
  • Margen-Druck: Große Online-Plattformen drücken Preise — kleine Reisebüros haben weniger Gewinn

Zukunftsaussichten

Gemischt, aber mit Chancen für Spezialisten.

  • Boom von Online-Booking: Viele Standard-Reisen buchen Kunden selbst online
  • Nachfrage nach Beratung bleibt: Komplexe Reisen, Spezialinteressen, Gruppenreisen brauchen persönliche Beratung
  • Nachhaltigkeit: Wachsendes Interesse an nachhaltigen, verantwortungsvollen Reisen
  • Erlebnis-Reisen: Trend zu authentischen, erlebnis-orientierten Reisen (nicht nur Hotel-Strand-Home)

Mit Spezialisierung und starkem Kundenservice sind die Chancen gut.

Häufige Fragen

F: Werden Reisebüros immer weniger relevant? A: Ja und nein. Standard-Reisen bucht man online. Aber für komplexe Reisen, Spezialwünsche, Gruppenreisen braucht man Fachleute. Wer sich spezialisiert, bleibt relevant.

F: Kann ich später auch remote arbeiten? A: Bedingt. Reisebüro-Arbeit ist traditionell vor Ort. Aber manche Agenturen bieten Remote-Positionen an, besonders für spezialisierte Beratung. Mit Meister oder Leitungsposition mehr Flexibilität.

F: Wie wichtig sind Sprachen? A: Sehr wichtig. Englisch ist ein Must. Weitere Sprachen (Französisch, Spanisch, Italienisch, Deutsch) sind großer Vorteil und eröffnen bessere Positionen.

F: Kann ich mit dieser Ausbildung ins Ausland arbeiten? A: Ja! Deutsche Tourismuskaufleute sind in vielen Ländern gefragt. Mit Sprachkenntnissen kannst du in Destinationsländern (Thailand, Australien, Neuseeland) arbeiten.

F: Wie viel verdiene ich wirklich? A: Das hängt stark vom Betrieb ab. Mit Provisionen kann es gut sein (3.000–4.000 EUR/Monat). Ohne Provisionen eher 2.000–2.500 EUR. Große Online-Agenturen zahlen oft besser.

F: Was ist die beste Spezialisierung?

A: Das hängt von dir ab und deinen Interessen! Verschiedene Spezialisierungen bieten unterschiedliche Chancen:

  • Exotische Fernreisen (Afrika, Asien, Südamerika): Hoher Preis pro Reise, höhere Provisionen, aber mehr Beratungs-Aufwand
  • Event- und Gruppenreisen: Unternehmen zahlen gut für Betriebsausflüge, Konferenzen, Firmenfeiern — stabiler Kundenstamm
  • Hochzeitsreisen: Emotional wertvolle, oft luxuriöse Reisen — hohe Preise, aber zeitintensiv
  • Luxus-Reisen: Kleine Klientel mit hohem Budget — exklusive Erlebnisse, höhere Margen
  • Nachhaltiges/Eco-Reisen: Wachsender Trend, umweltbewusste Kunden, höhere Preise für nachaltige Unterkünfte
  • Business-Travel: Geschäftsreisen für Unternehmen — stabile, wiederkehrende Buchungen, oft mit großen Agenturen

Die lukrativsten Spezialisierungen: Luxus-Reisen, Event-Management, Hochzeitsreisen (höchste Preise, höchste Provisionen). Aber du brauchst entsprechendes Netzwerk und Kundenbasis.

F: Gibt es auch Fernweh-freie Varianten des Berufs?

A: Ja! Du kannst auch als Tourismuskaufmann arbeiten, ohne viel zu reisen selbst. Manche fokussieren auf:

  • Call-Center-Agent für Online-Agenturen (Telefon-Beratung, keine Reisen nötig)
  • Back-Office-Positionen: Buchungsverarbeitung, Kundenkorrespondenzen, weniger direkter Kundenkontakt
  • Operationales Management: Betrieb leiten, Prozesse optimieren

Aber: Der Kern des Berufs ist Reise-Beratung, also solltest du generelles Interesse an Destinationen haben.

F: Wie wichtig ist Kreativität in diesem Beruf?

A: Sehr wichtig! Die besten Tourismuskaufleute sind kreativ:

  • Sie denken "außerhalb der Box" — nicht nur Standard-Reisen, sondern unique Erlebnisse
  • Sie kombinieren Destinationen kreativ (Kultur + Natur + kulinarische Erlebnisse)
  • Sie lösen Probleme innovativ (Kunde mag es nicht, du findest Alternative)
  • Sie bauen Nischen (z. B. "Pilgerreisen für Buddhisten" oder "Abenteuer-Reisen für Senioren")

Kreativität differenziert dich von automatischen Online-Buchungen!

Fazit

Tourismuskaufmann/-frau ist ein vielseitiger Beruf für Reisebegeisterte mit Organisations-Talent und Kundenorientierung. Die Branche wandelt sich (digitale Konkurrenz), aber für spezialisierte, kundenorientierte Fachkräfte bleiben gute Chancen.

Mit Spezialisierung, Sprachkenntnissen, Kreativität und starkem Netzwerk kannst du ein gutes Einkommen aufbauen und ein erfülltes Berufsleben haben — deine Arbeit schafft Glücksmomente für andere Menschen weltweit.

Du liebst Reisen und Menschen? Finde passende Ausbildungsplätze jetzt. Finde passende Ausbildungsplätze

Inhalt

  • Was macht ein Tourismuskaufmann/-frau?
  • Ein typischer Arbeitstag
  • Voraussetzungen
  • Ablauf der Ausbildung
  • Jahr 1: Grundlagen, Destinationen, Buchungssysteme
  • Jahr 2: Spezialisierung, Kundenberatung, Verhandlung
  • Jahr 3: Kundenunabhängigkeit und Abschlussprüfung
  • Gehalt
  • Während der Ausbildung
  • Nach der Ausbildung (Einstiegsgehalt und Progression)
  • Karrierechancen & Weiterbildung
  • Weiterbildung und Spezialisierung
  • Höherqualifizierende Ausbildung
  • Verwandte Berufe
  • Vorteile und Herausforderungen
  • Vorteile
  • Herausforderungen
  • Zukunftsaussichten
  • Häufige Fragen
  • Fazit
Alle ArtikelBerufslexikon

Verwandte Berufe

IT-System-Kaufmann/-frau Ausbildung — Gehalt, Ablauf & Karrierechancen

10 Min.

Kaufmann/-frau Einzelhandel (Mode & Textil) Ausbildung — Gehalt, Ablauf & Karrierechancen

11 Min.

Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien Ausbildung — Gehalt, Ablauf & Chancen

11 Min.

Kaufmann/-frau für Büromanagement Ausbildung — Gehalt, Ablauf & Karrierechancen

12 Min.

Kaufmann/-frau für Dialogmarketing Ausbildung — Gehalt, Ablauf & Karrierechancen

9 Min.

Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement — Gehalt & Karrierechancen

11 Min.
Alle Berufe im Berufslexikon →

Weitere Artikel

Berufsorientierung

Gaststättengehilfe (Restaurantfachmann Spezial) Ausbildung — Gehalt, Ablauf & Karrierechancen

Alles über die Ausbildung zum Gaststättengehilfen — vom Service über Küche bis zu Karrierechancen in der Gastronomie. Gehalt, Ablauf, Chancen.

Lesen →
Berufsorientierung

Galvanotechniker Ausbildung — Gehalt, Ablauf & Karrierechancen

Alles über die Ausbildung zum Galvanotechniker — von Oberflächenbeschichtung über Gehalt bis zu Karrieremöglichkeiten in der Metallindustrie.

Lesen →
Berufsorientierung

Drohnenpilot Ausbildung (UAV-Operator) — Drohnen-Technologie & Luftfahrt, Gehalt & Karriere

Drohnenpilot-Ausbildung (UAV-Operator): 2–3 Jahre Drohnentechnik, Luftfahrt-Regulierung, Gehalt und Aufstieg in Vermessung, Inspektionen & Luftfahrt.

Lesen →